Auswahl der Materialien für Dauerhaftigkeit
Die Grundlage jedes geschmiedeten Rades, das für den Einsatz auf der Rennstrecke konzipiert ist, ist sein Material – und Aluminium der Luft- und Raumfahrtqualität (Legierung 6061 T6) ist den übrigen Werkstoffen deutlich überlegen. Es handelt sich um eine spezielle Legierung mit hoher Zugfestigkeit und ausgezeichneter Korrosionsbeständigkeit – ein unschätzbarer Vorteil unter Rennstreckenbedingungen, bei denen Räder ständigen Vibrationen, schnellen und plötzlichen Stößen sowie extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. Der Schmiedeprozess erfolgt mit einer Presskraft von 12.000 Tonnen und nutzt damit einen erheblich höheren Kompressionsgrad als ein herkömmliches Gießverfahren. Dadurch wird die Legierung auf molekularer Ebene umgeformt und Hohlräume, die zu Rissen führen könnten, werden vollständig beseitigt. Dieser Prozess ist wiederholungsabhängig, sodass Bremsmanöver und Kurvenfahrten auf der Rennstrecke keinerlei Problem darstellen. Im Gegensatz zu gegossenen Rädern, bei denen die Festigkeit zugunsten geringeren Gewichts oft eingeschränkt wird, bietet diese Aluminiumlegierung unter hohem Druck eine hervorragende Kombination aus Leichtigkeit und Robustheit – eine absolute Voraussetzung für den intensiven Einsatz auf der Rennstrecke. Räder für den Rennstreckeneinsatz legen keinen Wert auf kosmetische Aspekte, sondern konzentrieren sich ausschließlich auf die realen Anforderungen eines harten Streckeneinsatzes.
Validierte Integrität für die FEM
Die vertikalen Kräfte auf der Strecke werden in Längsrichtung extrem hoch sein, und die Kurvenfahrten werden seitlich genauso anspruchsvoll sein. Die FEM zeigt den wirtschaftlichsten Weg zur Optimierung des Designs, um strukturelle Schwachstellen zu beseitigen. Dies zusammen mit anderen Validierungsmethoden korreliert unmittelbar mit der Streckenleistung. Ein Beispiel für eine leistungsorientierte Konstruktion ist die 17×8-Zoll-Schmiedefelge mit einer Tragfähigkeit von 1652 lbs und einem Gewicht von nur 16,42 lbs. Diese Art von Ingenieurleistung optimiert die physikalischen Anforderungen des Einsatzes auf der Rennstrecke, ohne das zusätzliche Gewicht, das die Streckenleistung unpraktisch beeinträchtigen würde. Die FEM führt stets eine strukturelle Analyse und eine Ermüdungsprüfung durch, um nachzuweisen, dass die Streckeneinsätze deutlich innerhalb der strukturellen Integrität der Felge liegen – und genau das macht eine Felge zu einer echten „Track-Ready“-Felge.
Praxisbeispiele aus dem Rennsport
Der Einsatz von Felgen in einer Rennumgebung zeigt ihre Leistungsfähigkeit im realen Einsatz; kürzlich haben wir ein Fahrzeug für den in Valencia ansässigen Fahrer Marcos aufgebaut. Geschmiedete Felgen sind besonders vorteilhaft in Szenarien, in denen sie auf der Strecke extremen Belastungen ausgesetzt werden. Bei diesem Aufbau war jede einzelne Gramm Gewichtseinsparung entscheidend – daher konnten wir eine 17×8 FS 17 geschmiedete Felge mit einem Gewicht von 16,42 lbs liefern, die eine Traglast von 1652 lbs aufweist und vollständig mittels FEM-Analyse validiert wurde. Leichte Felgen ermöglichen eine schnellere Beschleunigung, eine verbesserte Lenkreaktion sowie eine geringere Bremsenüberhitzung; dieser Fahrer konnte all diese Vorteile erfahren, während die Felge auf der Strecke extremen Belastungen ausgesetzt war. Der Fokus des Fahrers auf Gewichtsreduktion ohne Kompromisse bei der Felgenfestigkeit steht im Einklang mit dem grundlegenden Konstruktionsprinzip von Rennfelgen aus Schmiedetechnik. Diese Fallstudie verdeutlicht, dass die besten Rennfelgen speziell auf die individuellen Anforderungen des Fahrers und der Strecke ausgelegt sind – nicht auf einen willkürlichen Leistungsstandard.
Globale Zertifizierung für geschmiedete Felgen für Einsatz auf Rennstrecke und öffentlichen Straßen
Um gesetzlich sowohl für den Einsatz auf der Rennstrecke als auch auf öffentlichen Straßen zugelassen zu sein, müssen geschmiedete Felgen eine globale Zertifizierung erfüllen. Basierend auf internationalen Rechtsvorschriften entsprechen hochwertige geschmiedete Felgen den Standards FMVSS 120, JWL und ECE R124. In den USA ist dies durch die DOT-Vorgabe FMVSS 120 geregelt, in Japan durch JWL VIA und in der EU durch die TCV-Vorgabe ECE R124. Diese Zertifizierungen sind nicht bloß Sicherheitsvorschriften, die lediglich als Aufkleber oder Stempel auf dem Produkt angebracht werden; sie dokumentieren umfassende Prüfungen und Inspektionen durch unabhängige Dritte. Sie gewährleisten, dass die Felgen sowohl rennstreckentauglich als auch für den alltäglichen Straßenverkehr sicher sind – also den Anforderungen an eine sichere Nutzung unter hohen Belastungen im öffentlichen Straßenverkehr genügen. Die doppelte Zulassung – also die Möglichkeit, ein und dieselbe Felgen-Satz sowohl im Alltag als auch auf der Rennstrecke einzusetzen – ist besonders wertvoll für leistungsorientierte Fahrzeuge, die sowohl im täglichen Straßenverkehr als auch auf der Rennstrecke eingesetzt werden. Eine globale Zertifizierung bedeutet, dass die Felgen in den meisten internationalen Märkten für Leistungs- und Motorsportfahrzeuge anerkannt, zugelassen und zulassungsfähig sind. Dies gewinnt zunehmend an Bedeutung für Kunden weltweit, die Leistungs- und Rennfahrzeuge nutzen.
Optimierte Leistung für Handel und Rennsport
Geschmiedete Räder für den Rennsport und den kommerziellen Einsatz sind so konzipiert, dass sie das gesamte Preisspektrum abdecken. Für rennsportorientierte Konfigurationen wurde die M-Spec-Serie speziell für den Einsatz bei hohem Drehmoment entwickelt – insbesondere für Fahrer von Allrad-Antriebs-Fahrzeugen auf der Rennstrecke, die starken Beschleunigungs- und Kurvenlasten ausgesetzt sind. Dank des OEM-/ODM-Systems können Kunden unterschiedliche Abmessungen, Oberflächenfinishs sowie Muttern-/Schraubenkonfigurationen wählen. Die vertikale Integration von Konstruktion, Schmiedung und Fertigung gewährleistet hochwertige Räder und eine kurze Durchlaufzeit bei Rennstreckenrädern – was es Markeninhabern und Endnutzern ermöglicht, ihre Radkonfigurationen effizient abzuschließen. Zudem bleibt die kerntechnische Rennentwicklung jedes Rades unverändert (geringes Gewicht, weltweite Zertifizierung und Validierung mittels Finite-Elemente-Methoden). Dadurch sind hochwertige geschmiedete Rennräder nicht mehr ausschließlich Profirennfahrern vorbehalten: Nahezu alle leistungsorientierten Verbraucher haben Zugang zu langlebigen Rädern. Markeninhaber im Rennsportbereich können als Endnutzer ihre Radsätze zudem individuell an ihre kommerziellen Anforderungen anpassen.